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Auftritt der Showgruppe an der Hilaria 2008 |
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Auszug aus dem Bericht dem Zürcher Oberländer vom 11.02.2008
Zugleich fixer als auch beliebter Bestandteil im Bühnenprogramm ist der Auftritt der Showgruppe des Turnvereins Rüti. Die 14 Damen, choreografisch getrimmt und angeleitet durch Marisa Menzi und Judith Bühler, präsentierten eine ästhetische und turnerisch-akrobatisch gestaltete Nummer - die Muselmanen freuten sich ob dieses visuellen Leckerbissens.
Zum Kochen geriet die Stimmung dann definitiv beim letzten Programmteil des Bierkommers. Das Zauberwort hiess «Die Bayrische 7», und dabei traten sieben weibliche Stimmungskanonen in Erscheinung. Die Erfolgsband mit einzigartiger Frauenpower aus Bayern liess sich auch auf Spielereien ein, die durch spontane Reaktionen von Muselmanen entstanden.
Zurück zu den Wurzeln, den heimatlichen, fand am Samstag auch der Präsident des FC Zürich, der in Rüti aufgewachsene Ancillo «Cillo» Canepa. Er wurde - etwa in weiser Voraussicht? - als Präsident des FC Rüti begrüsst ... Der Profifunktionär im Spitzenfussball nahm die Einladung als Ehrengast gerne an und benannte einige Stationen seiner privaten und sportlichen Lebensgeschichte. Was er zum Zeitpunkt seines Besuchs im Serail an der Schwarz noch nicht wissen konnte: Dass sein FC Zürich nur wenige Stunden später im Rennen um den Titelkampf zurückgebunden würde. Er hätte den Serail dem Espenmoos vorziehen sollen.
Einen Auftritt der speziellen Art hatte auch Bäretswils Gemeindepräsident Hans Peter Hulliger. Er trat zwar ohne Fez und fleckenlose Krawatte «ins Fass», aber dennoch würdig zur fünften Jahreszeit in Stoff gehüllt, mit aufgesetzter Waggis-Larve und schlug letztlich in bestem Basler Dialekt einen Bogen zur Basler Fasnacht. Seine Rede widmete sich, mit Fokus auf regionale Ereignisse, dem Thema «Ausmisten und Aufräumen».
Einen schweren Stand hatte im Serail an diesem stimmungsvollen Nachmittag einzig der Toggenburger Unterhalter Leo Bürge. Böse Zungen meinten, dass er halt das «falsche» Geschlecht gehabt habe, um mit seiner Art des Unterhaltens beim Publikum auch wirklich zu punkten. Dieser «Ausreisser» trübte die Gesamtwirkung des erstklassigen Programms, welches bewährterweise von Kronrat Heinz Koller zusammengestellt worden war, jedoch kaum.
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» ganzer Artikel im ZOL vom 11.02.2008
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