SMV-Hauptprobe nur teilweise gelungen!

Wie jedes Jahr ging es in Egg um eine letzte Standortbestimmung vor den Schweizer Meisterschaften. Das namhafte Teilnehmerfeld mit diversen Titelanwärtern hatte wiederum zwei Runden um die Gegner zu beeindrucken.
Mit einer für frühmorgendlich guten Leistung eröffnete das Team um Marlen und Philipp den Wettkampf am Reck. Dennoch blieb Potenzial, sich am Nachmittag nochmals zu steigern.
Ohne Druck und mit den gewohnten Trocken-Abläufen als Vorbereitung machte man sich an die Minitramp-Vorführung. Ob’s am heissen Wetter lag oder einfach an mangelnder Konzentration ist schwer zu sagen, trotzdem traf ein, was eigentlich nicht passieren durfte: Nach dem zweiten Durchgang „verlief“ sich eine Gruppe, so dass ein Grossteil der Sprünge auf ein und derselben Matte gelandet wurden! Dank guter Übersicht konnte das Malheure sofort wieder behoben und das Sprungprogramm richtig fortgesetzt werden. Mit der Note 9.40 kam man dann auch noch mit einem halbwegs blauen Auge davon.
Dem angekratzten Selbstvertrauen kam die nun folgende Bodenaufführung gerade recht! Die gelungene Übung wurde dann auch mit der schönen Note 9.60 belohnt, lediglich sieben Hundertstel hinter Wettingen und 14 Hundertstel hinter Mels.
Nach Schnitzelbrot mit Extra Zwiebeln wurde der Nachmittag in Angriff genommen.
Die kleinen Fehler vom Vormittag, welche noch besprochen wurden, wollte man am Reck unbedingt ausmerzen. Wiederum gelang eine gute Vorführung, welche auch beim fachkundigen Publikum gut ankam. Durch eine strengere Bewertung gelang schlussendlich nur eine Verbesserung um drei Hundertstel auf 9.42, was hinter dem Favoriten TV Buchthalen (SH) zu Rang zwei reichte.
Am Boden konnte mit der Vornote vom Vormittag ev. eine Überraschung drin liegen, falls man die gute Leistung vom Vormittag wiederholen oder vielleicht sogar topen könnte. Es reichte nicht ganz, doch darf man niemandem einen Vorwurf machen: von Beginn bis zum Schluss waren keine grossen Fehler sichtbar, lediglich am Pepp und an der Ausstrahlung fehlte es ein bisschen. So klassierte man sich hinter Mels und Wettingen auf Rang 3, deutlich vor Yverdon.
Dass man’s am Minitramp besser konnte, wusste jeder! Entsprechend motiviert wollte man den zahlreichen Fans ein Feuerwerk an Sprüngen zeigen.
Aber dieser Sonntag sollte nicht als „Sprung-Sonntag“ in die Geschichte eingehen. Schon in der ersten Sprung-Runde musst man über die eigenen Kollegen, welche in die Anlaufbahn zurückgestürzt sind, springen und konnte nicht alle Sprünge wie vorgesehen turnen. Solche Übungsfehler entgehen keinem Kampfrichter. Anstatt sich zu verbessern bekam man nach dem Vormittag auch gleich am Nachmittag noch eine „Ohrfeige“. Fazit: Lieber eine schlechte Hauptprobe....
Den durchzogenen Wettkampftag ausklingen liessen dann einige trotzdem wie gewohnt in Hombrechtikon an der Chilbi.
02.09.2008/zorro
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